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Sauber von A nach B

Die Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs kommt voran. Nun müssen die Voraussetzungen dafür getroffen werden, dass der Verkehr nicht nur dekarbonisiert, sondern insgesamt auch menschenfreundlicher gestaltet wird. Der BSM hat verschiedene Aspekte in einem Flyer zusammengefasst, dessen Inhalt hier noch einmal wiedergegeben ist.

 

 

Immer schön langsam und leicht

Der ökologische Fußabdruck unserer Mobilität muss drastisch sinken, wenn wir die politisch vereinbarten Klimaziele einhalten wollen. Der Verkehrssektor trägt bislang zu wenig bei zur Dekarbonisierung. Ein emissionsfreier elektrischer Antrieb ist ein Fortschrit; bei Verwendung leichter und kleiner Fahrzeuge würden zusätzlich wertvolle Flächen gewonnen, und niedrigere, für alle machbare Tempolimits machen den Verkehr erheblich sicherer. Der Energieverbrauch nimmt mit steigender Geschwindigkeit exponential zu. Aus diesen Beweggründen wurde der BSM 1989 gegründet, und ihnen fühlt er sich bis heute verpflichtet.

Die Dekarbonisierung des Verkehrssektors erfordert Maßnahmen in ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern. Aus der dezentralen Energieproduktion, der zunehmenden Digitalisierung und einer steigenden Urbanisierung erwachsen Herausforderungen und Erwartungen, denen wir nur mit intelligenten und integrierten Konzepten begegnen können. Die Nutzung verschiedener linear miteinander kombinierbarer Verkehrsträger dient dem Einzelnen beim Erreichen seiner Ziele und hilft Emissionen zu verringern – morgens mit dem Rad zum Bahnhof und am Ziel mit einem eScooter zum Büro.

Die Mobilität der Zukunft wird wesentlich bestimmt von  Alternativen zum Verbrenner, aber auch durch die Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Ein Navigationssystem müsste in der Lage sein, nicht nur verschiedene Verkehrsträger zu kombinieren, sondern individuelle Prioritäten und ökologische Vorgaben zu berücksichtigen.

Die meisten von uns verwenden derzeit eine
mühsam abbezahlte,
oft und teuer zu reparierende,
anstrengend zu fahrende,
Feinstaub, giftige Gase und
reichlich Lärm ausstoßende,
mit wertvollem Kraftstoff aus fernen Ländern angetriebene,
platzraubende Heizung auf Rädern.

Schlau ist das nicht.

 

Digitalisierung

Die Digitalisierung eröffnet ständig neue Wege zur Organisation der Mobilitätsbedürfnisse. Die intensive Vernetzung erhöht die Sicherheit im Verkehr, auch für analoge Teilnehmer*innen. Sie birgt aber auch Gefahren, weil elektronische Kommunikation anfälliger ist für Störungen und Missbrauch.


Alternative Angebote

Mit der Abkehr vom Verbrennungsmotor werden andere Verkehrsträger genutzt und Parameter wie Bequemlichkeit, Zweckmäßigkeit, Wert oder Geschwindigkeit neu festgelegt. Ein Fahrrad bringt uns fit zur Arbeit, der Zug fährt sauber mit Windstrom – und ein Auto steht traurig im Stau.

Zuverlässige Mobilitätsplattform

Die Wahl der Verkehrsträgers wird von Faktoren wie Fahrtdauer, Verfügbarkeit, Preis, Gepäck, Wetter, Entfernung, aber auch den Umweltauswirkungen beeinflusst. Die Entscheidung sollte durch eine vertrauenswürdige und stets verfügbare Informationsplattform erleichtert werden.

ÖPNV

Der ÖPNV muss vollständig elektrifiziert und durch nachhaltige, flexible und effiziente Angebote erweitert werden, wenn er eine attraktive und umweltfreundliche Alternative zum privaten Pkw darstellen soll.

Autonomes Fahren

Selbständig verkehrende Fahrzeuge können nicht nur das Angebot etwa des ÖPNV kostengünstig erweitern. Ihr defensives Fahrverhalten wird den Verkehr insgesamt ruhiger und gleichmäßiger machen, so dass er an Sicherheit und Gelassenheit gewinnt.


Ladeinfrastruktur

Ein dichtes Netz nutzerfreundlicher und zuverlässiger Ladestationen bleibt wesentlicher Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Solange viele von ihnen kostenloses Laden erlauben, umso besser.


Fahrrad-Infrastruktur

Das Fahrrad ist günstig, gesund, schnell und flexibel – der ideale urbane Verkehrsträger. Seine Nutzung muss erleichtert und inzentiviert werden durch sichere und attraktive Infrastruktur sowie merkliche Nutzervorteile.

 

Sharing-Modelle

In vielen Städten werden eFahrzeuge im free-floating angeboten. Diese Sharing-Systeme sind wirtschaftlich tragfähig und potentiell geeignet die Zahl der Fahrzeuge und deren Flächenverbrauch zu reduzieren.


Erneuerbare Energien

Für eine effiziente elektrische Mobilität wird Energie aus erneuerbaren Quellen verbraucht. Diese Anlagen müssen zusätzlich installiert werden, damit der Verkehr nicht mit anderen Sektoren konkurriert.


Mikromobilität

Die gestalterischen Möglichkeiten des elektrischen Antriebs sind nahezu unbegrenzt. Inzwischen sind alle existierenden Fahrzeuge bis zum Rollschuh auch motorisiert erhältlich. Effizienter geht es nicht.