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Mehr Fortschrittswagen

Die Führungen der Parteien SPD, Grüne und FDP haben sich auf einen Kurs für diese Legislaturperiode des Bundestags geeinigt. Der Koalitionsvertrag enthält zahlreiche definitive Maßnahmen zur Reduzierung schädlicher Emissionen. Allerdings wird der Verkehrssektor auch weiterhin keinen großen Beitrag leisten. "Fortschritt wagen" heißt eben nicht automatisch Fortschrittswagen.

Während der Koalitionsverhandlungen gab es einige Spekulationen, wie grün das Programm der künftigen Regierung würde. Trotz aller Bekundungen und Unkenrufen haben sich SPD, Grüne und FDP auf durchaus belastbare und zielführende Vorgaben verständigt. Der Klimaschutz kommt im Koalitionsvertrag nach "Moderner Staat" als zweiter Bereich. Eine  "sozial-ökologische Marktwirtschaft" soll mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDG) als "Richtschnur" etabliert werden.

Die neue Bundesregierung will, dass Deutschland führend wird beim grünen Wasserstoff, bei (Auto-)Batterieherstellung und -recycling, beim autonomen Fahren. Eine Strategieplattform „Transformation Automobilwirtschaft“ (Digitalisierung und Dekarbonisierung!) wird der NPE/NPM nachfolgen, damit bis 2030 stolze 15 Mio. BEVs auf der Straße sind. Ausdrücklich angekündigt wird das "bidirektionale Laden". Die Kaufprämie ebenso wie das Dienstwagen-Privileg soll bei Plug-in-Hybriden  künftig von der tatsächlichen elektrischen Fahrleistung abhängen.

Daneben wird die Bahn gestärkt, auch der ÖPNV soll unterstützt werden neben alternativen Mobilitätskonzepten. Für den Radverkehr bleiben aber nur fünf magere Zeilen von 6.000.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird mit zahlreichen Maßnahmen vorangetrieben, damit er auf einen Anteil von 80% kommt. Der Kohleausstieg bis 2030 und das Aus für den Verbrenner 2035 sollen das Klima zusätzlich entlasten. Allerdings hat die Autolobby noch "mit E-Fuel betankbare" Pkw als Ausnahme in den Vertrag gemogelt, also alle.

Die Grünen werden u.a. das Umweltministerium und ein neu zugeschnittenes Ministerium für "Wirtschaft und Klima" leiten, die FDP erhält die Ressorts Verkehr und Finanzen. Einen leuchtend roten Faden haben die liberalen im Vertrag bereits hinterlassen: der Datenschutz wird überall beschnitten. Auch Verkehrsdaten sollen verwendet werden können.

Ohne Tempolimit auf Autobahnen, ohne explizite Abkehr von Wasserstoff und Synth-Fuels im Pkw und eine Förderung kleiner Fahrzeuge wird der Verkehrssektor nichts zur Dekarbonisierung beitragen. Wenn die bloße Konversion auf elektrischen Antrieb bereits das Ende der Fahnenstange markiert, bleibt der Bereich Mobilität eine Baustelle. Der Klimaschutz tritt ausdrücklich neben das Gebot des fließenden Verkehrs.

Der BSM hatte vor der Wahl die wichtigsten Punkte zusammengestellt. Einige scheinen gelesen worden zu sein. Insgesamt macht der Koalitionsvertrag - nach der ersten Durchsicht - durchaus Hoffnung.

BSM-Präsenz auf der eMove 360°

Nach langer Zwangspause fand vom 16. bis 18. November 2021 in München endlich wieder eine Messe statt, zu der Besucher*innen zugelassen waren, wenn auch maskiert. eMove-Organisator Robert Metzger hatte sich nicht beirren lassen.

Der BSM zeigte in München Lösungen zur Verbesserung der Umweltbilanz von Mobilität. Mit dabei in Halle 6 waren Hubject, die mit "Intercharge" ein großes eRoaming-Netzwerk betreiben, der Hamburger Jörn Stadtlander (StaRS & Co) mit verbessertem VW eUp und Harold Schurz-Preißer (MeDes Industrial Design), der mit Helmut Manck (eonas IR) sein aktuelles Fahrzeugprojekt vorstellte. Mehr...

Miteinander mit Mikromobilen

Der BSM hat sich einer Initiative aus dem Kreis seiner Mitglieder angeschlossen, die eine Reihe von Vorschlägen an die nächste Bundesregierung richten. Im "Dialog Mikromobilität" fordern die Autoren, darunter die Swobbee GmbH und Electric Empire, eine größere Unterstützung für die effizienteste und letztlich nachhaltigste Form motorisierten Individualverkehrs, Elektro-Kleinstfahrzeuge. In einem offenen Brief ersucht die Initiative eine künftige Bundesregierung, die Verhältnisse im öffentlichen Verkehrsraum mit dem Ziel neu zu sortieren und so "die Weichen für eine Zukunft zu stellen, in der alle ein Recht auf eine sichere und nachhaltige Mobilität erhalten." Mehr...

Der BSM wird sich 2022 voraussichtlich an der micromobility expo in Hannover beteiligen. Details dazu folgen.

E-Antrieb sauberer als Diesel

Es klingt selbstverständlich, wird aber immer wieder bezweifelt. Das liegt auch daran, dass Studien zum Umweltvorteil des elektrischen Autos mit verschiedenen Szenarien arbeiten müssen. Der Anteil erneuerbarer Energie im Strommix oder die Akzeptanz elektrischer Autos sind schwer vorhersehbar. So gingen Untersuchungen oft von Daten und Annahmen aus, die ungünstig, veraltet oder schlicht falsch waren. Nur so kamen Verbrenner relativ gut weg.

Unter dem Titel Vergleich der lebenslangen Treibhausgasemissionen von Elektroautos mit den Emissionen von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren"  haben Auke Hoekstra und Prof. Maarten Steinbuch von der TU Eindhoven zahlreiche Annahmen früherer Studien analysiert und aktualisiert mit dem Ergebnis, dass das elektrische Auto bei spätestens 30.000 km sauberer fährt als ein Verbrenner.

Der BSM hatte schon im Februar 2012 die Autoren der OPTUM-Studie des Oekoinstituts und der UMBReLA-Studie des ifeu Heidelberg zu einer Diskussion eingeladen und dies kritisch kommentiert, etwa weil der damalige Strommix für die gesamte Lebensdauer zugrundegelegt wurde. Seitdem hat sich der EE-Anteil verdoppelt. Mehr...

Eine IAA für Menschen

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) wurde neu ausgerichtet auf nachhaltige Mobilität. Nach dem Umzug von Frankfurt nach München präsentierte der VDA vor allem sehr viel E-Mobilität, aber auch Alternativen zum MIV wie eBike, Sharing und ÖPNV. Der BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer hat es sich angesehen und seine Eindrücke in einem Bericht festgehalten. Mehr...

Die bestimmenden Themen, die das Marketing unter "IAA-Stories" verpackt, sollen auch emissionsfreier sein. Sogar das Key Visual sieht aus wie beim BSM zur HMI 2015. Mehr...

BSM sieht die Politik in der Pflicht

Der BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer hat in der Podcast-Reihe der "Smarter E" ein Interview gegeben zum Thema "Synergieeffekte durch Solar und E-Mobilität". Darin erinnert er an das Potential von E-Mobilen als Speicher erneuerbarer Energien und forderte dringend, die entsprechenden Rahmenbedingungen herzustellen, auch um den Aufbau zusätzlicher Anlagen zu unterstützen. Außerdem räumt der BSM-Vorsitzende mit einigen Fehlurteilen zum Markthochlauf bei E-Autos und der Wasserstoff- und Syn-Fuel-Technologien auf. Nach wie vor fehle insgesamt ein eindeutiges Bekennntnis der Politik, während in der Wirtschaft die Botschaft schon angekommen sei.

Autogipfel bei Bäcker Schüren

Der Bäckerei-Betrieb von Roland Schüren ist ein Leuchtturm nicht nur der Elektromobilität, sondern auch der Netzintegration. Seine all-sonnabendliche Einladung an Deutschlands E-Mobilisten ist das Herdfeuer der Szene. Seine - leider nicht erfolgreiche - Kandidatur für den Bundestag haben die "Friends of Roland Schüren" am 4.9. mit dem ersten "Alternativen Autogipfel" unterstützt. Auf dem Podium war fast alles versammelt, was Rang und Namen hat, von Alex Holtzmeyer über Martin Möscheid bis Ove Kröger. Mehr...

Hinter der Idee stand Raimund Nowak, der mit Prof. Knie beim Wissenschaftszentrum Berlin schon das "Verkehrswendebüro" eingerichtet hat, in dessen Beirat neben dem BEM-Vorstand und den Geschäftsführern der Elektromobilität-Agenturen auch der BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer gehört. Mehr ...

Umweltfreundlich unterwegs

Der BSM setzt sich seit 1989 für nachhaltige Mobilität ein.
Gegründet wurde der BSM von Pionieren, die in der Elektromobilität eine überlegene Technologie sahen. Der elektrische Antrieb ist effizient und umweltfreundlich, betrieben mit Strom aus erneuerbaren Energien sogar nahezu frei von schädlichen Emissionen. Bis heute sieht sich der BSM dem Ziel verpflichtet, Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität anzubieten. Dazu gehören neben umweltfreundlichen Antriebstechnologien auch intelligente Verkehrskonzepte mit multimodalen Angeboten.

Mit Erfahrungen, Einfluss und Enthusiasmus. Für eine lebenswerte Zukunft.

+++ CO2-Bilanz von Elektrofahrzeugen +++ AVERE - Vereinigung von Europas E-Mobilisten +++ Solarstrom im E-Mobil ist wirtschaftlich +++

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