Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen

Sie sind hier: Startseite

Wir haben keine Wahl

Die Ergebnisse der Bundestagswahl waren insgesamt keine Überraschung. Während sich nun das Führungspersonal der Parteien um die Bildung einer handlungsfähigen Regierung bemüht, gilt es für uns festzuhalten, was im Bereich Mobilität zu tun ist. Da über das angestrebte Ergebnis - die Einhaltung der Klimaziele von Paris - weitgehend Einigkeit herrscht, kann es nur um den Weg dorthin gehen.

Die alte Bundesregierung ließ sich ihr Programm von der Automobilindustrie diktieren. Trotz voraussichtlicher Beteiligung der FDP hoffen wir auf ein Tempolimit auf Autobahnen, auf die Abkehr von Wasserstoff und Synth-Fuels im Pkw und eine Förderung kleiner Fahrzeuge. Wer mit Unterstützung der Grünen deutscher Bundeskanzler wird, reist wohl nicht nach Brüssel, um eine Verschärfung von Emissionsgrenzwerten zu erreichen.

Die neue Gesetzgebung zur Ladeinfrastruktur ist schon jetzt reformbedürftig, ebenso wie das EMoG und das EEG. Die Sektorenkoppelung muss vorangebracht werden ebenso wie der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir können nur hoffen, dass die Grünen sich in diesen Punkten mit ihrer Agenda durchsetzen. Weniger geht eigentlich nicht. Beim Klima haben wir leider keine Wahl mehr.

Der BSM hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Eine IAA für Menschen

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) wurde neu ausgerichtet auf nachhaltige Mobilität. Nach dem Umzug von Frankfurt nach München präsentierte der VDA vor allem sehr viel E-Mobilität, aber auch Alternativen zum MIV wie eBike, Sharing und ÖPNV. Der BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer hat es sich angesehen und seine Eindrücke in einem Bericht festgehalten. Mehr...

Die bestimmenden Themen, die das Marketing unter "IAA-Stories" verpackt, sollen auch emissionsfreier sein. Sogar das Key Visual sieht aus wie beim BSM zur HMI 2015. Mehr...

Autogipfel bei Bäcker Schüren

Der Bäckerei-Betrieb von Roland Schüren ist ein Leuchtturm nicht nur der Elektromobilität, sondern auch der Netzintegration. Seine all-sonnabendliche Einladung an Deutschlands E-Mobilisten ist das Herdfeuer der Szene. Seine - leider nicht erfolgreiche - Kandidatur für den Bundestag haben die "Friends of Roland Schüren" am 4.9. mit dem ersten "Alternativen Autogipfel" unterstützt. Auf dem Podium war fast alles versammelt, was Rang und Namen hat, von Alex Holtzmeyer über Martin Möscheid bis Ove Kröger. Mehr...

Hinter der Idee stand Raimund Nowak, der mit Prof. Knie beim Wissenschaftszentrum Berlin schon das "Verkehrswendebüro" eingerichtet hat, in dessen Beirat neben dem BEM-Vorstand und den Geschäftsführern der Elektromobilität-Agenturen auch der BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer gehört. Mehr ...

Miteinander mit Mikromobilen

Der BSM hat sich einer Initiative aus dem Kreis seiner Mitglieder angeschlossen, die eine Reihe von Vorschlägen an die nächste Bundesregierung richten. Im "Dialog Mikromobilität" fordern die Autoren, darunter die Swobbee GmbH und Electric Empire, eine größere Unterstützung für die effizienteste und letztlich nachhaltigste Form motorisierten Individualverkehrs, Elektro-Kleinstfahrzeuge.

In einem offenen Brief ersucht die Initiative eine künftige Bundesregierung, die Verhältnisse im öffentlichen Verkehrsraum mit dem Ziel neu zu sortieren und so "die Weichen für eine Zukunft zu stellen, in der alle ein Recht auf eine sichere und nachhaltige Mobilität erhalten." Mehr...

E-Antrieb sauberer als Diesel

Es klingt selbstverständlich, wird aber immer wieder bezweifelt. Das liegt auch daran, dass Studien zum Umweltvorteil des elektrischen Autos mit verschiedenen Szenarien arbeiten müssen. Der Anteil erneuerbarer Energie im Strommix oder die Akzeptanz elektrischer Autos sind schwer vorhersehbar. So gingen Untersuchungen oft von Daten und Annahmen aus, die ungünstig, veraltet oder schlicht falsch waren. Nur so kamen Verbrenner relativ gut weg.

Unter dem Titel Vergleich der lebenslangen Treibhausgasemissionen von Elektroautos mit den Emissionen von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren"  haben Auke Hoekstra und Prof. Maarten Steinbuch von der TU Eindhoven zahlreiche Annahmen früherer Studien analysiert und aktualisiert mit dem Ergebnis, dass das elektrische Auto bei spätestens 30.000 km sauberer fährt als ein Verbrenner.

Der BSM hatte schon im Februar 2012 die Autoren der OPTUM-Studie des Oekoinstituts und der UMBReLA-Studie des ifeu Heidelberg zu einer Diskussion eingeladen und dies kritisch kommentiert, etwa weil der damalige Strommix für die gesamte Lebensdauer zugrundegelegt wurde. Seitdem hat sich der EE-Anteil verdoppelt. Mehr...

BSM sieht die Politik in der Pflicht

Der BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer hat in der Podcast-Reihe der "Smarter E" ein Interview gegeben zum Thema "Synergieeffekte durch Solar und E-Mobilität". Darin erinnert er an das Potential von E-Mobilen als Speicher erneuerbarer Energien und forderte dringend, die entsprechenden Rahmenbedingungen herzustellen, auch um den Aufbau zusätzlicher Anlagen zu unterstützen. Außerdem räumt der BSM-Vorsitzende mit einigen Fehlurteilen zum Markthochlauf bei E-Autos und der Wasserstoff- und Syn-Fuel-Technologien auf. Nach wie vor fehle insgesamt ein eindeutiges Bekennntnis der Politik, während in der Wirtschaft die Botschaft schon angekommen sei.

Umweltfreundlich unterwegs

Der BSM setzt sich seit 1989 für nachhaltige Mobilität ein.
Gegründet wurde der BSM von Pionieren, die in der Elektromobilität eine überlegene Technologie sahen. Der elektrische Antrieb ist effizient und umweltfreundlich, betrieben mit Strom aus erneuerbaren Energien sogar nahezu frei von schädlichen Emissionen. Bis heute sieht sich der BSM dem Ziel verpflichtet, Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität anzubieten. Dazu gehören neben umweltfreundlichen Antriebstechnologien auch intelligente Verkehrskonzepte mit multimodalen Angeboten.

Mit Erfahrungen, Einfluss und Enthusiasmus. Für eine lebenswerte Zukunft.

+++ CO2-Bilanz von Elektrofahrzeugen +++ AVERE - Vereinigung von Europas E-Mobilisten +++ Solarstrom im E-Mobil ist wirtschaftlich +++

Projekte

Partner

etecmo-Logo