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Umweltauswirkungen des Verkehrssektors

 

 

Nimmt man alle Erscheinungsformen von Verkehr zusammen, gibt es kaum einen Sektor, der unser alltägliches Umfeld stärker prägt. Die technische Möglichkeit, mit einem Auto bis zu jedem Hauseingang zu fahren, bildet gleichsam ein Axiom der Infrastruktur. Diese Anbindung definiert nahezu jeden Quadratmeter zu ebener Erde, so dass besondere Flächen definiert werden müssen, die nicht befahren werden dürfen. Selbst Strände brauchen hierzu eine Beschilderung.

Abgesehen von den gewaltigen Investitionen für Bau und Instandhaltung von Straßen belastet uns die fossile Motorisierung mit vielen gesundheitsschädlichen Emissionen. Zur Verringerung von Abgasen und Lärm ist die Elektrifizierung unerlässlich. Für Ballungsräume wäre die Abkehr vom motorisierten Individualverkehr (MIV) wünschenswert und wird in vielen Projekten bereits betrieben.

KONFERENZ: Vernetzungskonferenz Elektromobilität 2018 von 12.11.2018 12:00 Uhr bis 13.11.2018 16:30 Uhr Berlin,
Das BMWI lädt zur alljährlichen 'Vernetzungskonferenz Elektromobilität' in das Berliner Hotel Andel`s. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat neben vielen bekannten Experten aus Deutschland wie Streetscooter-Chef Achim Kampker und Franz Loogen von e-mobil BW auch internationale Gäste eingeladen aus Ländern wie Norwegen, den Niederlanden oder Österreich, die uns momentan Einiges voraus haben. Der BSM hofft, dass die Regierung dabei eine Kurskorrektur gegenüber deutschen Automobilherstellern erkennen lässt.
Neue Mobilitätskommission eingerichtet | NPM
Die "Nationale Plattform Zukunft der Mobilität" (NPM) nimmt ihre Arbeit auf. Unter der Leitung von Prof. Henning Kagermann soll Deutschland nun endlich zum Leitmarkt und Leitanbieter der Elektromobilität gemacht werden. Struktur und Verantwortliche dieser neuen Kommission stellte die Bundesregierung am 19.09.18 vor, als Kagermann den letzten Bericht der NPE übergab. Fach- oder Umweltverbände gehören der NPM bislang nicht an.
Können wir das zulassen? | eKleinstfahrzeuge
Der Handlungsdruck zur Verbesserung der Luftqualität steigt. Während viele Städte händeringend nach wirksamen und zeitnah realisierbaren Konzepten suchen und sie auf die Lieferung elektrischer Busse warten, werden die Alternativen für motorisierte individuelle E-Mobilität immer zahlreicher. Unterhalb von eScooter und Pedelec soll eine Fahrzeugklasse K eingeführt werden für selbst-balancierende und stehend gefahrene Vehikel. Die eKFV ist umstritten. Ein Demonstrationszug am 13.12.18 zeigt die Perspektiven.
WETTFAHRT: eTour Brandenburg 2018 01.09.2018 von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr Potsdam - Ketzin - Trebbin,
Zum dritten Mal nach 2012 und 2014 organisiert die IG Elektromobilität Berlin Brandenburg eine Fahrt durch Brandenburg. Nach dem überwältigenden Erfolg der eMobility-Parade am 21. Juli, der auch auf das Konto der BSM-Mitglieder Julian Affeldt und Hans Kurtzweg geht, dürfte ihre eTour auf große Resonanz stoßen. Schon jetzt haben sich mehr als 50 Fahrzeuge angemeldet für die 120 km lange Fahrt durch das Havelland, die Mittelmark und den Fläming.
Das e2rad ist die sauberste Lösung | e2c-Konferenz
Die fünf Maßnahmen, die der BSM in seinem ELEC2CITY-Projekt exemplarisch herausgegriffen hat aus der Werkzeugkiste der Verkehrspolitik, erwiesen sich überwiegend als geeignete Denkanstöße. Bei der Konferenz 'mit dem e2rad zur Arbeit' am 23. Mai gab es wohl für alle Teilnehmer neue Einsichten zum Thema. Die Beiträge einte die Perspektive einer lebenswerteren Stadt, die von ihren Bewohnern als einladend und freundlich wahrgenommen wird. Selbst der Umweltvorteil des Pedelecs ist unübertroffen.