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Das EMoG fördert die Falschen

Das EMoG soll auch für Hybride gelten, die nur 30 km elektrisch fahren. Nun mehren sich die Meldungen, wonach immer mehr Modelle auf den Markt gebracht werden, die diese Marke so eben gerade schaffen. Matthias Breust gibt das zu denken.

Die Ankündigungen neuer Fahrzeugmodell, die dem Porsche Panamera und dem Daimler 500 S Hybrid Konkurrenz machen sollen, mehren sich. Sowohl BMW als auch Audi wollen in diesem Segment dabei sein, das durch das EMoG zu einer interessanten Nische geworden ist: sportliche Hightech-Boliden mit ökologischem Gütesiegel.

Der Porsche Panamera verbraucht laut Hersteller auf 100 km bis zu 25 l Super und pustet auf dieser Strecke 25 kg CO2 in die Atmosphäre - unterwegs auf der Busspur zum Gratisparkplatz. Seine 36 km elektrischer Reichweite nach NEFZ werden vom ebenfalls privilegierten Mercedes 500 S hybrid mit 33 km noch unterboten. Die gesetzliche Mindeststrecke schaffen damit nur die Besten.

Die Ergebnisse des NEFZ-Verfahrens zweifeln sogar BMW und Volkswagen an, die in ihren Prospekten niedrigere Zahlen als realistische Reichweiten angeben. Ob die genannten Hybrid-Boliden überhaupt in den Genuss einer staatlichen Förderung kommen müssen, um sich zu verkaufen, ist sehr fraglich. 

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